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Beitrag vom 7.6.2005:
Microsoft setzt neuerdings auf Open Source

Im Open Source Markt bewegt sich etwas. Das zeigt sich daran, dass inzwischen einige Firmen auf Patentansprüche gegen Open Source-Anbieter verzichten. Oder wiegen hier die Vorteile die damit verbundenen Nachteile auf? Wie etwa die neue politische Strategie von Nokia, so verzichtet das Unternehmen auf Patentansprüche gegen Linux.

Warum sind Open Source Companies wie etwa die norwegische Softwareschmiede LinkTrolltech für Venture Capital Firmen so interessant? Lässt sich mit Open Source tatsächlich soviel Gewinn erzielen, dass sie es als Venture Capital investieren? Ist es gar der Glaube an einen Hype im Bereich Open Source?

Trolltech selbst lässt verlauten, dass der Markt für Linux-Anwendungen für Computer und Mobilgeräte rasant wächst. Mit der Aufnahme der Venture Capital Firma Index Ventures kann Trolltech eine Linkglobale Strategie verfolgen und schneller im Open Source Markt expandieren.

In diesem Zusammenhang ist auch häufiger etwas über die Kooperation zwischen Microsoft-Herstellern und Open Source-Anbietern zu lesen. Es gab bisher nur eine marginale Verbindung zwischen Microsoft, Borland und Trolltech.

Die LinkZwangslage für Trolltech lautet also, mit dem Erscheinen von Qt 4 soll es auch für Windows-Entwickler eine Open Source-Variante geben. Dies kann gar nicht im Sinne von Microsoft sein.

Gelöst hat man offenbar das Problem durch das Ausscheiden der bisherigen Finanzierungspartner Borland, Canopy Group und SCO Group und der Aufnahme der Venture Capital Firma Index Ventures.

Franz J. Steinkress, steinkress software development


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